Probleme kennen alle Paare und manchmal ist es nicht einfach schmerzhafte Kollisionen zu vermeiden. Weil bei Auseinandersetzungen viel Liebe, Glück und manchmal auch die Beziehung zerstört wird, macht es Sinn, sich damit zu beschäftigen.

Fruchtlose Konflikte, Streitereien und Missklänge entstehen, weil unbewusste Aspekte der Beteiligten negativ aufeinander reagieren. Solange diese unbewusst bleiben ist jedes Bemühen um Veränderung vergeblich. Bewusstgemachtes hingegen ist beeinflussbar, oft sogar recht einfach. Streitpaare vermittelt auf verstehbare Weise einen Einblick in die verborgenen Hintergründe des Miteinanders. Das Buch hilft dabei nicht nur den lauten Streitern - wie das Titelbild vielleicht suggeriert - sondern auch denen, die es leise tun.

Das Buch Streitpaare ist ein Ratgeber für Betroffene. Erfahrungen aus einer Paartherapie-Praxis wurden so aufgearbeitet, dass auch therapeutische Laien damit umgehen können. Ihnen werden Wege gezeigt, wie sie in Selbsthilfe fruchtlose Streitereien vermeiden und in ein fruchtbares "gutes" Miteinander kommen können. Auch für Paare, die sich nicht in Streitereien verheddern, gibt das Buch nützliche Einblick in die unbewusste Dynamik des Miteinanders.

Gleichzeitig wendet sich das Buch an Paartherapeuten und bietet eine Einführung in die Paartherapie mit Ego-States. Ein umfangreicher Anhang des Buches wendet sich speziell an die Kollegen....mehr



Leserstimmen:



 

  • "...vielen herzlichen Dank für Ihr Buch. Ich habe es regelrecht "verschlungen" und hoffe, dass es meinem Bruder und seiner Lebensgefährtin ähnliche "Aha-Erlebnisse" verschafft wie mir und die beiden einen Anfang finden um aus ihrer Beziehungskrise heraus zu gelangen. Aber nicht nur für STREITPAARE ist dieses Buch meiner Ansicht nach hilfreich. Es birgt eine Vielzahl von Handlungsstrategien bezüglich verschiedenster Konflikte, weil es hilft, sich selbst zu begreifen. Sich selbst zu begreifen- als Grundlage dafür, auch andere besser zu verstehen. Ihr Buch wirkte auf mich außerordentlich erfrischend, weil es Werte in den Mittelpunkt stellt, die in unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft aus den verschiedensten Gründen immer mehr verkümmern. Ich nehme Ihr Buch als einen Beitrag gegen diesen Verkümmerungs- und Verrohungsprozess in der Gesellschaft wahr und werde versuchen mit dem theoretischen Rüstzeug, das Sie mir zugänglich gemacht haben, meinen eigenen Weg zu finden."

 

  • "Es geht aber auch um ein grundsätzliches Verständnis der Prozesse, die in und zwischen uns Menschen ablaufen, um mit Verletzungen umzugehen oder diese zu vermeiden. Du brauchst also weder in einer Paarbeziehung sein, noch in dieser streiten, um auf leicht verständliche Art einige der großen Fragen unseres Miteinanders zu beleuchten. Aus meiner Sicht eine echte Bereicherung des Büchermarktes und meiner Bibliothek, selbst wenn ich etliches Bekannte im Buch wieder traf... das Engagement für eine konstruktive Streitkultur in Paaren ist sooooo lohnenswert. Denn dann kann Streiten sogar beiden Freude bereiten, weil wir gemeinsam drin wachsen und freier werden. in diesem Sinne bei Bedarf gutes Miteinander Streiten."

  • "Man merkt dem Autor an, dass er jahrelang Erfahrung mit dem Thema "Paare" hat. Er bietet ein strukturiertes Herangehen an, welches ich in meiner Arbeit auch schon mehr als einmal erfolgreich angewendet habe, nämlich nach dem verborgenen gemeinsamen Thema zu suchen. Beispiel: beide suchen nach Anerkennung oder beide sind nie wahrgenommen worden. Daher kämpfen sie nun miteinander um den kläglichen Versuch sich von diesem Schmerz selbst zu heilen. Ein sehr gutes, empathisch geschriebenes Buch."

  • "Der Autor Herr Krätzig schafft es Anregungen für den konstruktiven Umgang bei Streitigkeiten in einer Partnerschaft zu geben.Das Bewusst-werden der Zusammenhänge zwischen den jeweiligen Befindlichkeiten des Partners und der Ursachen dafür, führt zu mehr Verständnis unter den Streitenden.Damit wird die Basis für einen achtsamen Umgang miteinander geschaffen. Eine positive Streitkultur kann zwischen den Individuen entstehen..

 







Auch das neue Buch von Reinhardt Krätzig ist ein Bericht aus der psychotherapeutischen Praxis. Diesmal geht es um die Liebe, die manchmal zwischen Behandler und Patient entsteht. Oft ist sie einseitig, mitunter ergreift sie beide Personen. Wie soll man damit umgehen? Das Geschehen ignorieren, die Therapie beenden oder die Liebe als etwas privates verstehen, was mit der Behandlung nichts zu tun hat? Diese Lösungen werden oft gewählt, werden einer Liebe innerhalb einer Therapie aber nicht gerecht, weil sie etwas anderes ist als eine Liebe außerhalb.
Sie kann zu einem positiven und stärkenden Faktor werden, wenn sie als Teil der Behandlung verstanden wird und den Platz bekommt, der ihr darin zusteht: Geduldet, gefördert, akzeptiert, manchmal auch deutlich begrenzt. Die Einhaltung des Rahmens der Behandlung hat dabei höchste Priorität. Wird die Liebe aber als Hinweis verstanden, eine Beziehung miteinander zu beginnen, entwickelt sie sich zum Hindernis und wird nicht selten sogar zur Ursache von sexuellem Missbrauch.
Der Autor betrachtet vorrangig die Psychotherapie, aber viele Erkenntnisse sind auch auf andere Bereiche übertragbar. Das Buch ist eine Hilfe für Behandler, die sich in dem schwierigen Gelände orientieren wollen. Auch betroffene Patienten finden Unterstützung und Rat. In vielen Beispielen wird gezeigt welchen Hintergrund die Gefühle haben, wie sie sich auswirken und wie damit umgegangen werden kann. Das Buch erscheint im Januar 2015...mehr




Leserstimmen:



 Also hab ich es ihm gesagt. Klar, unmissverständlich und verbindlich: "Ich liebe Sie." Und er nimmt es unaufgeregt und Grenzen wahrend an und lässt es einfach gelten und hat offenbar keine Angst davor, sondern bleibt völlig entspannt, und ich fass es nicht, dass keine Katastrophe passiert. 

 In Ihrem Artikel fühle ich mich „gesehen“ und er hat mich sehr berührt, da er das widerspiegelt, was ich mir wirklich zutiefst wünsche, eine Herzensbegegnung mit meiner Therapeutin. Ich teile auch Ihre Ansichten über die Liebe, dass sie nicht an Erwartungen, Sexualität, Partnerschaft, etc... gebunden ist. Dass sie etwas völlig freiwilliges ist, für das ich mich entscheiden kann oder auch nicht. Sie ist ein wunderschönes gegenseitiges oder auch einseitiges Geschenk, welches wir von anderen empfangen, anderen geben und/oder uns auch selber geben dürfen. Ich denke auch, dass so eine Begegnung in der Therapie möglich ist (aber ganz sicher nicht Alltag ist), wenn sich beide Seiten einlassen und vertrauen, sich öffnen können und sich mit ihren eigenen Ängsten und Gefühlen wirklich auseinandersetzten wollen. Dann kann so ein intensives Erlebnis zutiefst bereichernd sein.